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Der Weg auf Patmos,
am Tag davor I I
 
   
Ich habe mir bewusst den Plan von Patmos noch nicht angesehen. Ich finde den Weg zur Höhle der Apokalypse und nach Chora durch die allzeit - sichtbar und nicht sichtbar - dominierende Festung des Johannesklosters.

Ein Spiegelblick nach vorne.

   
 

Es ist Mittagszeit und sehr heiß. Ich kaufe mir in einer kleinen Taverne, die in einer Kurve an der Strasse nach Chora liegt, eine Flasche Wasser. Eine alte Frau, die nette Tavernenwirtin, schenkt mir zum Wasser 7 Feigen.

 

   
Es duftet überall stark nach Baumharz. Ich fühle, der Weg wird, trotz Mittagshitze und Steigung, immer leichter. Die Strasse ist ruhig.

Wieder die Äskulapschlangen und das Rote Kreuz.

Holly Cave Medical Center

   
Bald erscheint die Busstation vor dem Parkplatz zur Apokalypse...
   
Die Patmostasche vor dem Eingang zur Johanneshöhle.
   
Eine schmale und steile Treppe, mit beschwerlichen Stufen, führt hinab.
   
Die Sicht von Oben auf die Kapelle der Johanneshöhle

 

 

 

Am Eingang zur Höhle zieht mich das rechte Schriftbild an. Es ist auf griechisch und ich bin der Sprache nicht mächtig, habe aber das starke Gefühl es fotografieren zu müssen.

 

   

Später, Daheim, erkenne ich die Lichtspiegelung auf zwei der sieben (goldenen) Leuchtern und auf der Hand des Herrn. Ich deute für mich die Wirkung des Lichts als...

   
... Gestalt mit einem Buch in den Händen

 

"Ich wandte mich um, nach der Stimme zu sehen, die mit mir sprach, und da ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter und inmitten der Leuchter einen, der einem Menschensohn glich, angetan mit einem bis zu den Füssen reichenden Gewand und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel." Joh 1,12-13  
"Und der mit mir sprach, hatte einen goldenen Messstab, um die Stadt, ihre Tore und ihre Mauer zu messen. Die Stadt ist im Viereck gebaut, ihre Länge so groß wie ihre Breite. Er maß bei der Stadt mit dem Stab zwölftausend Stadien; ihre Länge, Breite und Höhe sind gleich. Und er maß ihre Mauer mit einhundertvierundvierzig Ellen, - eines Menschen, das heißt eines Engels Mass.
Der Bau ihrer Mauer war aus Jaspis, und die Stadt war lauteres Gold, wie reines Kristall. Die Grundsteine der Mauer der Stadt sind mit Edelsteinen aller Art geschmückt: Der erste Grundstein ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Saridon, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazint, der zwölfte ein Amethyst. Die zwölf Tore sind zwölf Perlen, jedes einzelne Tor aus einer einzigen Perle. Der Platz der Stadt ist lauteres Gold, klar und hell wie Kristall.
" Joh 21,15-21
 
In der Höhle, an der Decke - der gespaltene Fels der Dreieinigkeit

 

   
Nachtrag:

Erst bei der Arbeit für die Web-Dokumentation bemerkt...

 

 
...Die Jahreszahl unter dem Schriftbild lautet:

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